Die Schreckensfahrt-Gemeinschaft bekommt Besuch von Hop-Tep und seinem Lebenspartner Amid. Die beiden haben ein ungewöhnliches Drehbuch eingesandt bekommen: Die Autorin Elisabeth Moorhall Junior beschreibt darin die Geschichte ihrer Urgroßmutter Elsie in den USA der 1920er-Jahre. Und es scheint, als wäre ihre Geschichte auch die Geschichte von Wombie. Bisher weiß niemand Genaueres über sein früheres Leben als Sterblicher, nicht einmal Wombie selbst. Doch das soll sich heute ändern.
Gemeinsam wirken die Freund*innen einen komplizierten Zauber, der die Geschichte für alle sichtbar machen und dabei mögliche Fehler korrigieren soll. Damit das gelingt, braucht es viele Komponenten:
- einen thaumaturgisch geladenen Mondstein (besorgt von Herrn Erdmann via Tunnelwurm),
- Tom als Medium,
- das Zell-Echo von Wombie,
- das Drehbuch (das zur Belustigung aller auf Toms Kopf festgeklebt wird) und
- eine Wanne voll Ektoplasma.
Kaum haben Wombie und Tom je ein Bein in die Glibber-Wanne gestellt, geht die Reise los. Tom wird direkt in die Geschichte versetzt, bleibt dabei aber nichtstofflich und unsichtbar. Die anderen Mitglieder der Schreckensfahrt-Gemeinschaft können seine Erfahrungen telepathisch mitverfolgen. Auch Amid wurde dafür vorübergehend in die Gemeinschaft aufgenommen.
Toms Reise beginnt in Memphis Tennessee vor über 100 Jahren. Dort trauert Elsie Moorhall um ihren Mann, den sie vor Kurzem – noch vor der Geburt ihres Babys Fanny – an die Schwindsucht verloren hat. Auf dem Friedhof begegnet Elsie dem Bluesmusiker Wallace Hawkins, der dort den Verlust seiner Frau besingt. Über die gemeinsame Trauer kommen sie sich näher und ihnen wird klar, dass sie zusammengehören. Doch das ist in einer Welt der Rassentrennung nur sehr schwer zu verwirklichen.
Als Elsies heimliche Treffen auffallen, flieht sie gemeinsam mit Fanny vor ihren Eltern. Sie möchte mit Wallace leben, auch wenn dies nur in seiner ärmlichen Hütte möglich ist. Die Nachbar*innen Brenda, Amos und Theodore helfen dabei, die Hütte für die neuen Bewohnerinnen vorzubereiten.
Wallace hat schon früher versucht, an den „Crossroads“ Mr. Ezekiel Scratch zu begegnen, dem Teufel. Denn angeblich wird man der großartigste und erfolgreichste Bluesmusiker aller Zeiten, wenn man diesem seine Seele verkauft. Jetzt, wo Wallace auch für Elsie und Fanny zu sorgen hat, will er einen letzten Versuch wagen. Und diesmal geht er den Pakt mit dem Teufel tatsächlich ein.
Am nächsten Tag fährt ein angeblicher Musikproduzent in der Siedlung vor und nimmt Wallace mit ins Studio eines Radiosenders. Wenn er dort überzeugen kann, dann darf er noch am gleichen Tag das Programm eines Theaters eröffnen. Brenda erkennt jedoch schnell den Teufel in diesem Produzenten und tatsächlich finden sie in Wallace‘ Kleidung auch den mit Blut unterschriebenen Vertrag.
Die einzige, die jetzt vielleicht noch helfen kann, ist die Voodoo-Priesterin Marie LaRue. Brenda und Elsie bringen das Baby bei seinen Großeltern in Sicherheit. Dann bitten sie die Priesterin um Hilfe. Diese stellt ein Amulett für Wallace her, das dem Teufel seinen Zugriff auf ihn entziehen kann. Gemeinsam überraschen sie Wallace in seiner Garderobe im „Palace Theatre“. Elsie kann ihn überzeugen, dass er die Macht des Teufels gar nicht braucht, um erfolgreich zu sein. Schließlich nimmt Wallace das Amulett an.
Doch so leicht lässt sich Mr. Scratch nicht abwimmeln. Er versetzt sie alle zum Haus von Elsies Eltern, in dem sich auch Fanny befindet. Vor aller Augen löst er eine Gasexplosion aus. Er bietet Wallace an, ihn in die Lage zu versetzen, alle zu retten. Doch dafür muss er natürlich das Amulett ablegen. Wallace willigt ein und Scratch verwandelt ihn in eine übermäßig starke und feuer-unempfindliche Kreatur. Diese lebt zwar, sieht aber ansonsten dem heutigen Wombie sehr ähnlich. Wallace bricht durch die Mauer ins Gebäude und rettet zunächst Fanny, dann das Personal und schließlich Elsies Eltern aus den Flammen.
Beim Versuch, Elsies Vater zu retten, wird Wallace jedoch unter Trümmern begraben. Elsie und Theodore versuchen vergeblich, ihn zu retten. Tom will helfen, doch er kann ja nicht eingreifen. Wombie hat jedoch eine Idee: Ganz sanft setzt er zunächst Toms zweites Bein und dann sein eigenes in die Wanne mit Ektoplasma. Nun können sie helfen und die Trümmer entfernen.
Vlarad warnt, dass unvorhergesehene Dinge geschehen könnten, wenn Wombie sein früheres Ich berührt. Also zieht er sich zurück, doch er gibt Wallace vorher den Kuschelhasen Odor, der dem Kuscheltier von Baby Fanny einmal zum Verwechseln ähnlich sah.
Wallace ist schwer verletzt, dem Tod näher als dem Leben. Marie LaRue sieht nur eine einzige Möglichkeit, ihn zu retten: Sie macht ihn zu einem Zombie. In dieser Gestalt kann er nicht sterben und so wird der Teufel seine Seele nie bekommen.
Marie, die Toms Anwesenheit schon längst bemerkt und durchschaut hat, schickt ihn in seine eigene Wirklichkeit zurück. Sie verspricht, dass Wombie dort „nahezu exakt“ so sein wird, wie Tom ihn kennt.
Was sie damit meint, findet er noch am gleichen Abend heraus: Wombie kann nun wieder Gitarrespielen und auf seine eigene Wombie-Art singen. Er hat nicht nur seine Geschichte, sondern auch den Blues wiedergefunden.

