Folge 18: Elternsprechstunde

von

An einem fast schon erstaunlich gewöhnlichen Vormittag eines nur durchschnittlich gewöhnlichen Tages holt die schulische Vergangenheit den Anwalt Rufus T. Feuerflieg ein.

Sein ehemaliger Lehrer für Deutsch, Herr Friedrich Lütgenstein steht vor der Tür und beklagt einen Problemfall an seiner Schule – und das, obwohl Rufus dort gar nicht mehr hingeht!

Die ehemalige Schuldirektorin, Frau Ernesta Bruch weigert sich auch nach ihrem Tod, ihren Posten an der Schule zu verlassen und verweigert ihrem Nachfolger den Antritt seiner Position als Schulleiter in ihrem ehemaligen Büro. Und ebendieser Nachfolger ist Herr Lütgenstein, der inzwischen von den paranormalen Fällen seines ehemaligen Schülers Rufus erfahren hat und diesen nun widerwillig um Hilfe bittet.

Da nur Herr Lütgenstein selbst die Spukgestalt der ehemaligen Schulleiterin sehen kann, wirkt Kreszenzia einen Zauber, mithilfe dessen Feuerflieg die Welt durch Herr Lütgensteins Sinne wahrnehmen kann. Nach einigen Startschwierigkeiten in der Koordination klappt dies auch, sodass nun auch Herr Feuerflieg Frau Bruch sehen und mit ihr kommunizieren kann. Diese erkennt den ehemaligen Schüler sofort wieder und scheint ähnlich negative Erinnerungen an ihn zu hegen wie Herr Lütgenstein.
Dies macht sich Herr Feuerflieg zunutze, indem er Frau Bruch androht, in ihrem Büro zu bleiben, bis sie dieses freiwillig räumt und in das Jenseits wechselt.

Für sämtliche Bedenken hinsichtlich Schlaf, Verpflegung und Körperhygiene hat Feuerflieg Lösungen parat, diese jedoch mit zunehmendem Ekel-Level.

Als er schließlich verschlägt, eine Campingtoilette im Schrank einzubauen, lenkt Frau Bruch schließlich ein und räumt das Feld.

Herr Lütgenstein bedankt sich bei Feuerflieg und scheint eine neugewonnene Achtung für den starrsinnigen und aufmüpfigen Ex-Schüler entwickelt zu haben.