Aderlass

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Der Aderlass ist eine mittelalterliche Heilmethode, die sich längst als Irrweg herausgestellt hat. Dahinter steckt die Vorstellung, man könne Krankheiten heilen, indem man das „schlechte Blut“ ablässt. Deshalb fügt man Patient*innen beim Aderlass eine Wunde zu, die stark blutet. Natürlich schwächte diese Art der „Behandlung“ die kranken Menschen oft noch mehr, statt zur Heilung beizutragen.

In den Robin-Hood-Legenden spielt der Aderlass eine wichtige Rolle, denn Robin kommt dadurch zu Tode. Als er krank wird, sucht er das Kloster von Kirklees auf. Die Äbtissin führt einen Aderlass durch, lässt ihn dann aber absichtlich verbluten.

In „Kommando Katze 4“ findet diese Szene viel zu früh in der Robin-Hood-Geschichte statt. Würde Robin an dieser Stelle sterben, würden seine Legenden gar nicht erst entstehen. Mara, Welf und Dada retten ihn zum Glück noch rechtzeitig.