Erdmann hat einen neuen Auftrag für Dada und Welf, und es eilt! Diesmal geht es um Rübezahl, den Herrn der Berge, der überdies mit dem Ende des Mythos der Schwarzalbae verknüpft ist, und dessen prägendste Erzählung manipuliert wurde: Die seines Erwachens. Um sicherzustellen, dass alles doch noch ordnungsgemäß abläuft, müssen unsere zwei Agenten diesmal herauszufinden, was das Erwachen von Rübezahl verhindert und es doch noch herbeizuführen.
Zu diesem Zweck hat Fritz eine Zeit-und-Ort-Maschine gebaut, die Dada und Welf an diverse Filme erinnert… Mit diesem Gefährt geht es flugs in die Vergangenheit, zum Morgen des 4. Oktober im Jahre 1756 nach Schmiedeberg.
Nach ihrer Ankunft um kurz nach 7 Uhr morgens verstecken Dada und Welf die Zeitmaschine in einem alten Heuschober und machen sich zu Fuß auf den Weg nach Schmiedeberg am Fuße der Schneekoppe. Auf dem Marktplatz ist um diese Uhrzeit noch nicht viel los, dafür ist die Taverne gut besucht: Eine Gruppe Frauen berät sich verstört darüber, was sie nach Verschwinden ihrer Männer nun tun können, um die Überflutung der Bergstollen zu verhindern. Alle Bergleute, die diese Arbeit normalerweise verrichten wurden vom örtlichen Grafen eingezogen, um gen Sachsen in den Krieg zu ziehen.
Schließlich meldet sich die Frau des Sprengmeisters, Barbara Hampel zu Wort und fasst, ermuntert von Dada und Welf, den Entschluss, den erforderlichen Erbstollen selbst zu sprengen.
Alle verabreden sich für kurz vor 12 Uhr am Eingang der Grube, und Dada und Welf begleiten Barbara, um mit ihr gemeinsam das Schwarzpulver zu holen.
Am Pulverhaus angekommen stellt Barbara mit Schrecken fest, dass die Tür aufgebrochen und alle Schwarzpulvervorräte gestohlen wurden – offenbar vom Grafen, auf dem Weg zur Kriegsfront.
Diese Entdeckung entmutigt Barbara zunächst wieder, und außerdem kommt in der Diskussion über eine mögliche Verfolgung des Heeres heraus, dass Dada und Welf Werwesen mit einer Schwäche gegen Silberkugeln sind.
Doch schließlich können die Beiden die misstrauische Barbara von ihren guten Absichten überzeugen und gemeinsam beschließen sie, das Schwarzpulver selbst herzustellen. Mithilfe von Superspeed und gewaltiger Körperkraft sind bald alle Zutaten besorgt und vorbereitet und Barbara schafft es tatsächlich, ein Säckchen Schwarzpulver herzustellen.
Am Grubeneingang angekommen treffen Dada, Welf, Barbara auf die Frau des ersten Häuers, Hedwig, und machen sich gemeinsam auf den Weg zum Ort der Sprengung. Allerdings ist das Wasser bereits über die Höhe der Bohrlöcher gestiegen.
Dada und Welf beschließen, neue Bohrlöcher oberhalb der Wasserlinie zu schlagen und die Sprengung dann selbst auszulösen. Barbara und Hedwig sollen mit dem Rest der Dorfgemeinschaft draußen warten.
Zunächst erscheint es so, als wäre die Sprengung misslungen, aber um Schlag 12 ertönt ein Knall aus der Grube und Barbara befürchtet, dass ihre neuen Freunde die Sprengung nicht überstehen konnten. Doch zu ihrer großen Erleichterung tauchen Dada und Welf kurz darauf neben ihr auf. Im selben Moment scheint unter markerschütterndem Geschrei und einem erneuten Beben ein Ungeheuer unter dem Berg zu erwachen – offensichtlich durch die nun planmäßig stattgefundene Sprengung. Barbara beschuldigt Dada und Welf, dies die ganze Zeit beabsichtigt zu haben und fragt sie, warum sie ihr ganzes Dorf dem Untergang geweiht haben. Noch während Dada nach einer möglichen Erklärung sucht, reparieren sich vor den Augen aller die durch die Sprengung entstandenen Schäden am Berg wieder, während die Stimme des erwachten Rübezahl etwas auf Altnordisch murmelt.
Während das Dorf erleichtert feststellt, dass der neue Erbstollen trotzdem erhalten blieb und das Wasser weiter abläuft, haben Dada und Welf sich bereits mit der Zeitmaschine davongemacht…
Zurück in der heutigen Zeit feiern Dada, Welf, Erdmann und Fritz gemeinsam den erneuten Erfolg des TFMBR. Erdmann bestätigt außerdem, dass das Eingreifen der beiden Agenten keine Abweichungen in der Geschichte erzeugt zu haben scheint – bis auf die Tatsache, dass alle Soldaten kurz darauf unbeschadet nach Schmiedeberg zurückkehrten.
Die Erklärung dafür liefert eine plötzlich erscheinende Person, die von Erdmann als Rübezahl, bzw Johannis erkannt und ehrfürchtig als „mein König“ angesprochen wird.
Johannis verlangt das Stück Quarzgestein zurück, mit dem Erdmann zu Beginn der Geschichte den genauen Zeitpunkt der Schicksalsveränderung identifizieren konnte, und verschwindet wieder, bevor Erdmann seine Einladung zum Essen fertig aussprechen kann.

