Mimis entfernte Cousine Julia erbt das alte Anwesen ihrer Familie: Schloss Hohenblick. Doch außer ein paar verfallenen Ruinen scheint von dem einst herrschaftlichen Anwesen nichts mehr übrig zu sein. Ein düsteres Geheimnis lauert jedoch in den unterirdischen Katakomben …

Folge 25: Der Fluch der Fünf

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Tom und Mimi bekommen einen Anruf von Julia, Mimis Nachfahrin aus München. Schon seit Langem ist bekannt, dass Julia das Waldstück erben soll, auf dem früher Schloss Hohenblick gestanden hat, Mimis Elternhaus. Mimi hat ihr dabei sogar geholfen. Jetzt bittet Julia aber darum, Mimi das Grundstück überschreiben zu dürfen. Sie kann nichts damit anfangen und befürchtet außerdem, dass ihre Mutter mit ihr für ein gemeinsames Abenteuer in den Wald aufbrechen könnte, wenn sie davon erfahren würde.

Doch so einfach ist das Überschreiben gar nicht. Mimi existiert ja offiziell längst nicht mehr und kann dadurch in der menschlichen Bürokratie nicht vorkommen. Außerdem ist bei allen Veränderungen eine Unterschrift von Julias Mutter nötig. Rufus Feuerflieg findet schließlich eine Lösung: Er kreiert einen Vertrag, der allen Beteiligten immer nur das zeigt, was diese wissen sollen. So bekommt Mimi den Ort zurück, an dem sie aufgewachsen und auch gestorben ist.

Schon in der nächsten Nacht besichtigt die Schreckensfahrtgemeinschaft das Waldstück. Vom Schloss sind nur noch wenige Ruinenreste übrig. Alles wirkt sehr unspektakulär, doch das ändert sich schlagartig: Tom wird niedergeschlagen und wacht mit einer Verletzung an der Schläfe wieder auf. Er befindet sich in einer Zelle in den Gewölben des Schlosses und der Kontakt zu seinen Freund*innen ist arg eingeschränkt. Immerhin kann er noch Mimi herbeirufen, bevor die Punkte auf seinem Geisternavi vollständig verschwinden.

Über kurze Zeit hinweg haben die beiden noch Kontakt zu Dada und Welf, doch auch dieser reißt bald ab. Irgendetwas in diesen Gewölben scheint die Magie zu beeinträchtigen. Was für Tom und die anderen schon problematisch ist, könnte für Mimi schnell existenzgefährdend werden. Schließlich besteht sie fast nur aus thaumaturgischer Energie. Doch aus eigener Kraft können Tom und Mimi sich nicht befreien.

Zum Glück ist Hilfe bereits unterwegs, und zwar in Form der Wichtelmagierin Obsidia vom Walde und über 100 weiteren Wichteln. Sie bringen Tom und Mimi außer Gefahr. Und sie erzählen ihnen auch, worin die Gefahr besteht: In den Gewölben des Schlosses hausen fünf mächtige, ortsgebundene Poltergeister. Außerdem hatte Tom mit seiner Vermutung recht: Etwas zehrt dort die magische Kraft. Bis diese in einigen Tagen zurückkehrt, sind die Untoten genauso verletzbar wie Menschen.

Wombie, Vlarad, Dada und Welf befinden sich immer noch tief in den Katakomben und müssen möglichst schnell gerettet werden. Mimi kann die Wichtel nicht begleiten, für sie ist es dort unten viel zu gefährlich. Aber Tom schließt sich ihnen an, eingepackt in einen Schutzanzug aus Basaltsteinfäden.

Die Wichtel und Tom sind noch nicht lange in den Gewölben unterwegs, als einer der Poltergeister auf sie aufmerksam wird. Sie flüchten in eine Zelle, die über und über mit bläulich schimmernden Pilzen bedeckt ist. Ihre magiezehrenden Sporen schlagen den Pulsar in die Flucht.

Nun verrät Obsidia Tom endlich seine Rolle im Rettungsplan: Er soll die Pulsari ablenken, während die Wichtel seine Freund*innen retten. Tatsächlich tauchen die Pulsari schon nach kurzer Zeit bei Tom auf und bedrohen ihn. Doch Tom konfrontiert sie mit einem Verdacht und findet ihn schnell bestätigt:

Bei den Pulsari handelt es sich um die Zwieslerbrut, jene Räuberbande, die für Mimis Tod verantwortlich war. Durch ihre Schuldgefühle haben sich die Räuber selbst verflucht und an diesen Ort gebunden. Als das Gebäude verfallen war, mussten sie in die Kellergewölbe flüchten, wo ihnen der blaue Pilz schreckliche Qualen zufügt. Deshalb fangen sie immer wieder Leute ein, die für sie die Pilze entfernen sollen.

Tom hat einen anderen Vorschlag: Er kennt einen Weg, sie von ihrem Fluch zu befreien. Mimi ist tatsächlich bereit, zu helfen. Sie verzeiht den Räubern und schenkt ihren Seelen damit endlich Freiheit und Ruhe. Nun müssen die Mitglieder der Schreckensfahrtgemeinschaft nur noch die Zeit überstehen, bis ihre magischen Kräfte zurückkehren …