An einem regnerischen Tag im Frühling erhält Feuerflieg Besuch von einem alten Bekannten: Hop Tep. Der ägyptische Prinz, der inzwischen als Produzent für die Mega Giga Filmproduktion arbeitet, benötigt Hilfe, da sich am Drehort für den neusten Detektiv Draculev-Film ein Geist herumtreibt, den es bis Dehbeginn am folgenden Tag loszuwerden gilt.
Per Ektoplasma reisen Feuerflieg, Kreszenzia und Hop Tep zur Ruine der Burg Dingelstein, die auf einer Insel mitten im Rhein steht. Dort treffen sie den Poltergeist, ein eigentlich netter Geselle mit Namen Marek Ungar. Sobald man ihn jedoch als „den Ungar“ bezeichnet, bricht er urplötzlich und ungewollt in einen Tobsuchtsanfall aus, der erst nach einigen Minuten wieder aufhört.
Offensichtlich wurde der ehemalige Söldner aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges verflucht, jedes Mal in Wut sein Umfeld zu zerstören, wenn man ihn als „den Ungar“, also einen Menschen ungarischer Nationalität bezeichnet.
Warum dies so ist, weiß Marek Ungar nicht, da er sich wie alle Geister nicht an sein sterbliches Leben erinnert. Im Gespräch äußert er sich aber unbewusst den Wunsch, an die „schöne Moldau“ zurückzukehren, was nach kurzer Recherche mit Kreszenzias und Hop Teps Smartphones aufklärt, dass Marek Ungar eigentlich Tscheche ist, da die Moldau durch Tschechien fließt.
Offenbar hatte Marek Ungar damals jemanden bezüglich seines Namens korrigiert, was ihm dieser übelnahm und ihn aus Rache mit dem Tobsuchtsanfall verfluchte.
Um den Fluch zu überwinden, müsste man entweder den Urheber finden, oder den Fluch im Moment der Auslösung widerlegen.
Da ersteres nicht in Frage kommt, bittet Feuerflieg stattdessen Hop Tep, vermittels seines Mega Giga Filmproduktions-Kaffeebechers und seines untoten Superspeeds eines der Löcher, die Marek Ungar geschlagen hat mit Wasser zu füllen.
Anschließend leert Feuerflieg seinen Beutel mit Ektoplasma-Pulver in den Krater und bittet Marek Ungar, seinen Kopf hineinzustecken.
Nachdem er ihn abermals als „den Ungar“ anspricht und dadurch den Fluch auslöst, bittet Feuerflieg Marek, ihm noch einmal zu sagen, wo er gerne hinmöchte, nämlich an die Moldau in Tschechien. Durch die Wiedersprüche in der Ortsangabe wird der Fluch gebrochen und Marek Ungar via Reiseschleim nach Hause und auf den Prager Friedhof transportiert, wo er sich darauf freut, in Frieden ruhen zu können.
Feuerflieg seinerseits freut sich schon auf die Gage der Mega Giga Filmproduktion, die Hop Tep ihm zusichert, und außerdem über ein Taxi nach Hause, da er ja seinen Reiseschleim verbraucht hat.
Hop Tep bietet ihm jedoch großzügig seine Portion an, da er einfach über Nacht auf das Filmteam warten kann. So bleibt Feuerflieg die übelkeiterregende Rückreise nicht erspart.
Bleibt nur die Frage, ob der Fluchverursacher dieses Eingreifen einfach so hinnehmen wird….?

